Ich bin ja im Gegensatz zu Mrs. Reichmann noch im Rheinland und verbringe dort die letzten Tage meines Urlaubs. Freunde besuchen und den Geburtstag meines Vaters nachfeiern. Natürlich gehen wir wieder Boßeln. Wer mit diesem Begriff nichts anfangen kann, sollte einfach mal hier klicken.

Oh wie habe ich unser wunderbares Schwarzbrot genossen und mich an dunklen Körnerbrötchen verlustiert (Nicht bildlich vorstellen! Ich rede hier von dem Genuss dieser Lebensmittel!). Es stimmt schon, eigentlich sollte ich es mir zur Aufgabe machen unsere Backkünste nach Neuseeland zu bringen. Das wäre auf jeden Fall ein Renner und eine gute Einkommensquelle. Also liebe SR, ich habe ein neues Ziel vor Augen. ;-)

Nun aber zurück zu dem eigentlichen Thema dieses Artikels. Was man(n) verspricht, soll man(n) ja auch bekanntlich halten. Daher hier nun die fehlenden Ergänzungen, die ich in einigen Artikeln erwähnt habe.

Erster Nachtrag – Video zum Sprung vom SkyTower in Auckland (Hier für den dazugehörigen Artikel klicken):

 

Zweiter Nachtrag – Video zur Jet-Boat-Fahrt durch den Shotover Canyon in Queenstown (Hier für den dazugehörigen Artikel klicken):

(Ja, man kann auf diesem Video meine fortschreitende Glatze sehr gut erkennen…*lach*)

 

Dritter Nachtrag – Video zu “Herr der Ringe Interview” mit Elijah Wood (Hier für den dazugehörigen Artikel klicken):

Vierter Nachtrag – Video zu “Open Season 2” (Hier für den dazugehörigen Artikel klicken):

 

Und nun noch eine kleine Auswahl der meist gespieltesten Radiolieder, die uns über die vielen Fahrten begleitet haben. Einfach auf den jeweiligen Eintrag klicken und reinhören:

The All-American Rejects – “Gives You Hell”

Miley Cyrus – “See you again”

Lady GaGa – Poker Face

Katy Perry – Hot n Cold

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Pünktlich sind wir gestern in Frankfurt gelandet.

Wir sind wieder da. Im kalten Deutschland und gegen Mitternacht war ich dann auch wieder zu Hause in Berlin.

Inzwischen läuft die zweite Waschmaschine und ich habe bereits meine alte, nicht mehr ganz intakte Reisetasche ins Jenseits befördert.

Heute Morgen waren Udo und ich gemütlich bei Starbucks frühstücken – sozusagen ein langsames Wiedereingewöhnen.

Unser Blog wird mir fehlen, aber wer weiß……

…..nach dem Urlaub ist definitiv vor dem Urlaub!

;-)

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Pünklich verließen wir mit unserem Flieger Christchurch und erwarteten mit Spannung was uns nun auf den Fidschis erwarten würde. Während des Fluges wurde der Film “Open Season 2″ gezeigt. Unbedingt in der englischen Fassung gucken! Ich habe mich zeitweise beherrschen müssen nicht zu laut zu lachen. Das schottische Eichhörnchen, der deutsche Dackel, sie sind wieder alle dabei und erhalten Unterstützung von weiteren schrägen Figuren.

Vier Stunden später landeten wir in Nadi. Bei unserer Begrüssung wurde unsere Entscheidung auf der Südinsel geblieben zu sein nur noch bestätigt. Die Dame berichtete auch von “Floodings”. Bei dem Transfer zu unserem Hotel konnte man alleine an dem Straßenzustand schon erahnen, welche Wassermassen sich hier bewegt haben müssen. Nach einem schnellen Klamottenwechsel verschwand Steffi noch im Pool und ich las Tintenherz weiter. Draußen war es mir zu schwül. Langsam wurde es dunkler und wir beschlossen den Abend im Hotelrestaurant mit einheimischer Kost und dem dazu passenden einheimischen Gerstensaft zu beenden. Dabei kamen nicht nur wir auf unsere Kosten. Mindestens zehn Moskitos hatten auch ihren Spaß und schließlich schafften sie es auch uns auf unser Zimmer zu vertreiben. Hier begann nun die eigentliche Geschichte:

Darsteller: Steffi und Micha
Rahmenhandlung: Ein Wecker soll uns um 6 Uhr wecken. Die aktuelle Ortszeit ist unbekannt.
Requisiten:
Ein Handy von Steffi mit deutscher Ortszeit
Ein iPhone von Micha mit neuseeländischer Ortszeit

Das Stück beginnt:
Steffis Ansatz beginnt mit der Anfrage der aktuellen Ortszeit bei der Rezeptionsdame. Aktuelle Zeit ist von Deutschland ausgehend +11 und von Neuseeland -1. Also muss der Wecker auf 19 Uhr gestellt werden.

Michas Ansatz beginnt mit der neuseeländischen Ortszeit und daher wird der Wecker auf 7 Uhr gestellt.

Zur endgültigen Absicherung wird ein Wake-Up Call bei der Rezeption für 6 Uhr angefordert.

Endergebnis:
Alles hat funktioniert, aber die verschiedenen Ansätze und daraus folgenden Diskussionen sorgten für viel Spass und Verwirrung.
Wir sind pünktlich am Flughafen angekommen und trafen auf ein Pärchen aus Köln/Leverkusen die uns auf dem Heimflug begleiten.

Bisher liegen wir also voll im Zeitplan. :-)

Der Rückflug von Nadi nach Seoul zog sich dieses Mal etwas, aber ging auch vorbei. Korean Air ist wirklich sehr gut, sie neigen allerdings zu übertriebenen Sicherheitsvorkehrungen. Sobald der Flieger nur leicht beginnt zu zittern, leuchten sofort die Anschnallzeichen auf und man wir von der Crew auf seinen Sitz zurück gescheucht. Mich haben sie sogar fast persönlich aus der Toilette geholt. Die Filmauswahl war auch nicht so dolle, aber dank kurzer Schwätzchen mit Anne und Chris (Die Beiden vom Flughafen) konnte auch diese Hürde elegant umschifft werden. Wir Männer haben auch direkt ein Thema gefunden was uns beide bewegt: Apple und seine Produkte. Er ist kurz davor sein iPhone zu bekommen und konnte während des Fluges schon einmal anhand meines Geräts die Wartezeit noch ein wenig überbrücken. Oder die Vorfreude erhöhen, wie man(n) es nimmt.

In Seoul angekommen bekamen wir shon einen ersten Geschmack auf die Temperaturen in Deutschland. Drei Grad hat es hier. Bewundernswert, dass einige Passagiere weiterhin mit Sandalen und T-Shirts unterwegs waren. Nachdem unsere kleine Gesellschaft sich komplettiert hatte, holten wir unsere Koffer und immigrieten nach Südkorea. Das Gesicht des zuerst grimmig blickenden Beamtes, der Steffis Pass kontrolliere, hellte sich beim Betrachten ihres darin enthaltenen Passfotos auf. Nachdem ich das Bild gesehen hatte, verstand ich auch warum. Kein übliches Verbrecherbild, sondern…irgendwie anders. “Ungewohnt” beschreibt es aber noch besser ;-) Unsere Koffer waren zügig eingesammelt und so machten sich die vier Deutschen auf den Schalter von Korean Air zu finden um zu erfahren wie,wo und wann wir nun zu unserem Hotel für die Übernachtung kommen. Auch dies meisterten wir mit Bravour, wurden mit diversen Gutscheinen ausgestattet und in das nahe gelegene Hyatt verfrachtet. Sehr nobles Hotel und tolle Innenausstattung. Da ließ sich die Fluggesellschaft wirklich nicht lumpen. So verbrachten wir Vier noch einen sehr schönen Abend im Restaurant und tauschten unsere Urlaubserlebnisse aus. Auch hier bestätigte sich endgültig dass unsere Absage der Fidschi-Tour gerechtfertigt war. Anne und Chris waren in der Unwetterzeit anwesend und hatten (leider) nur einen schönen Tag an dem sie allerdings genau die Fotos geschossen haben, die jeden Betrachter neidisch werden lassen. Zuvor waren sie für über zwei Monate in Australien unterwegs.

Nach der Verabredung für’s gemeinsame Frühstück verschwanden wir auf unsere Zimmer und shliefen schnell ein. Leider ist meine innere Uhr immer noch in neuseeländischer Zeit unterwegs und so liege ich hier seit 5:45 schlaflos in Seoul herum. Die Zeit nutze ich jedoch um hier den Blogeintrag weiter zu schreiben. Inzwischen ist es auch schon. 7:03 und um 8:00 klingelt eh’ der Wecker.

Nicht mehr lange und Deutschland hat uns wieder. Es ging im Nachhinein doch alles viel zu schnell vorüber. Aber dieses Mal war ich mental besser vorbereitet uns habe mir viele Eindrücke und die dazugehörigen Emotionen gespeichert. Wahrscheinlich sind für diese Speicherplätze in meinem Gehirn jetzt andere wichtige Informationen wie z.B. die PIN meiner EC-Karte überschrieben worden. Und siehe da, ich hatte Recht. Ich kann mich nicht mehr an die PIN erinnern. Egal, ich weiss ja noch wie ich wieder an sie herankomme. Oder doch nicht? ;-) Auf jedenfall kann ich noch sehr lange an diesen gespeicherten Bildern zehren und habe zur Auffrischung ja auch immer noch diesen Reisebericht und die dazugehörigen Photos.

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An dieser Stelle nun die Gewinner meiner zwei kleinen "Herausforderungen".

"Spot the Weight":
Richy

Ein Trostpreis geht an Mandy, da ihr Ergebnis ein paar Minuten später eintraf.

 

"Spot the Egg":
Martin

Für "Richy" werde ich nach meiner Rückkehr das T-Shirt versenden (Ich brauche dann noch die Angabe ob XL oder L). Bei Martin und Mandy habe ich es ja etwas einfacher. ;-)

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Micha arbeitet gerade daran seinen Koffer schliessen zu können. Es sieht ganz gut aus. Oder doch nicht? Es bleibt spannend!

Bei meiner Reisetasche bin ich auch noch nicht ganz so sicher ob alles reinpaßt. Aber das werde ich erst morgen früh wissen, wenn die Kosmetiktasche drin ist. Meine Option: das Strandtuch hier lassen. wir werden sehen. Wir beide sind uns keiner großen Einkäufe bewusst – eigentlich müsste alles passen.  Und die große Frage nach dem Gewicht werden wir erst am Flughafen beantwortet bekommen….hofft bitte mit uns!

Morgen startet die lange Reise zurück ins kalte Deutschland zu unseren Lieben.

Morgen geht es erst mal auf die Fidschis. Eine Woche später als ursprünglich geplant und nur weil wir von dort den Weiterflug nach Seoul und Frankfurt haben. Aber laut dem deutschen Botschafter ist alles okay, der Flughafen geöffnet und wir werden wohl kaum was von den Überschwemmungen mitkriegen.  Unser Hotel für die Nacht liegt direkt am Flughafen und Montag morgen geht es dann weiter nach Seoul. Dort haben wir dann auch abends ein Hotel in Flughafennähe und ich hoffe ja auf eine kurze Stadtrundfahrt – mal sehen, was sich arrangieren läßt.

Dienstag dann weiter nach Frankfurt und abends gegen kurz vor Mitternacht bin ich schon zu Hause. ;-)

Abschlussgedanken

Mit Micha kann man gut in Urlaub fahren! Wir haben uns super verstanden und Ihr wisst ja, wie es geendet ist…..Mr. Reichmann kümmert sich dann ab nächster Woche um die Papiere ;-)

Fast Food und Starbucks sind hier viel billiger als bei uns! Hier kriegt man schon für 4,50 Euro einen leckeren Muffin und ´nen Tall White Chocolate Moccha und für gut 6 Euro zwei komplette Menues bei McD bzw. für knapp 3 Euro ein kleines Menue inkl. Softeis bei Burger King. Das alles haben wir natürlich nur getestet um den Bericht hier zu vervollständigen, nicht aus persönlichen Motiven! ;-) Essen gehen in Restaurants ist dagegegen preislich ca. auf Berliner Niveau.

In vier Wochen kann man Neuseeland sehr gut kennenlernen und diese vier Wochen sollte man sich definitiv dann nehmen, wenn es in Deutschland so richtig kalt ist. Ich denke, wir hatten da eine wirklich gelungene Planung. ;-)

Wir sind knapp 7.000 km gefahren (auf der falschen Strassenseite!). Und das alles (fast) ohne Autobahn. Es gibt einen kurzen Abschnitt bei Auckland, der so was wie eine Autobahn darstellt. Und das alles bei einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, die auch nicht immer zu erreichen ist (Okay, manchmal geht es auch ein kleines bißchen schneller). Wir haben natürlich nicht alles gesehen, aber sicherlich einen guten Teil und wir hatten viel Spaß, Nervenkitzel (gell, Micha!) und Entspannung gab es auch.

Und jetzt freu ich mich auf zu Hause!

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Ja, da ist er nun. Der letzte Tag in Neuseeland (ausgenommen natürlich noch die morgigen Stunden bis zum Abflug). Aber beginnen wir doch erst einmal bei der gestrigen Nacht.

Sowohl für Steffi als auch für mich war es schwierig einzuschlafen. Ich nutzte meine Zeit im Internet um schon das Wochenende zum Monatsende mit Aktivitäten zu verplanen. Es steht wieder eine Badmintonpartie an. Möchte übrigens auch hier einmal öffentlich zu weiteren sportlichen Events für dieses Jahr aufrufen. Auf meiner ToDo-Liste steht neben regelmäßigen Federball-Sessions auch der Besuch des Klettergartens in Potsdam an. Natürlich sollte es dafür etwas wärmer und schöner werden, aber ihr seid damit alle schon einmal vorgewarnt. Etwas unausgeschlafen fuhren wir dann zurück nach Christchurch. Am Ortseingang machten wir noch an einer "Mall" halt denn ich hatte noch das Bedürfnis mich mit zwei Blu-Ray-Filmen auszustatten. Ja, ich habe weder den Player noch den entsprechenden TFT-Fernseher zu Hause, aber das wird noch kommen. So günstig komme ich aber nicht mehr an die Filme ran. Umgerechnet habe ich "Wall-E" und "Kung-Fu Panda" für jeweils 17 Euronen erworben. Es wurde mir auch hoch und heilig versichert dass der Regional-Code auch für Deutschland gilt. Auf der Packung konnte ich allerdings nicht einmal einen Hinweis auf das generelle Vorhandensein dieser Einschränkung finden. Kann es sein, dass für dieses neue Medium dieser (in meinen Augen) Schwachsinn abgeschafft wurde?
Wir genehmigten uns dann noch ein gewohnt gutes Gericht bei dem gelben "M" und suchten uns ein Motel.

Etwas später wurde die weitere Zeit noch einmal für einen Stadtbesuch genutzt und dabei trafen wir direkt auf einen deutschen Exilstudenten. Offensichtlich hatte er die Studienzeit in Deutschland schon etwas strapaziert und machte sich nun ein schönes Leben in Australien und Neuseeland. Wir fragten uns nur, wer das ganze Geld beisteuert. Im Stadtzentrum schieden sich dann unsere Wege.

Nach der Rückkehr ins Motel stand die größte Herausforderung an. Den Koffer so zu packen, dass er auch wieder zu geht. Ich kann verraten, es funktionierte. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich unter 20 Kilogramm bleibe. Das werden wir dann wohl morgen beim Einchecken erfahren. Es bleibt also spannend.

Resümee der Reise

Stichwort "Pärchenkoller" (Danke an Okko für das Erwähnen dieses schönen Wortes *grins*):

Es wird ja öfters von Reisen berichtet die man mit Freunden begann und dann als entfernte Bekannte beendete. Dies ist absolut nicht der Fall bei uns. Es war sehr harmonisch und es gab auch genügend Freiraum für jeden auch einmal ohne den Anderen loszuziehen und "sein Ding zu machen". Endgültiges Urteil: "Jederzeit wieder". :-)

 

Was nehme ich für mich persönlich an Eindrücken und Erfahrungen aus dieser Reise mit?

Ich habe gerade die Zeit bei den Wanderungen und Autofahrten dazu genutzt um über viele Dinge nachzudenken. Es müssen sich einige Dinge ändern und ich bin zuversichtlich es auch anzupacken. Diese Reise hat meinem auf Notreserve laufenden Motor wieder neuen Sprit spendiert. Jetzt gilt es noch an einigen Stellen den Rost zu entfernen und vielleicht kleinere Teile auszuwechseln damit alles wieder rund läuft. Eins nach dem anderen. :-)

Wie hat mir Neuseeland gefallen? Werde ich nochmal hierher kommen?

Wer diese Fragen jetzt noch nicht selbst beantworten kann hat unser Blog wohl keines Blickes gewürdigt, daher hier keine weitere Stellungnahme. ;-)

 

Stichwort "Koffer":

Naja, ich habe nur ca. 50 Prozent des Inhalts wirklich genutzt und werde in Zukunft besser packen. Man kann überall waschen und muss daher nicht so viele Dinge einpacken.

 

Gibt es noch Tipps für den Leser, der evtl. auch eine Neuseelandrundreise anstrebt?

Gemach, gemach. Das Blog wird zwar weiterhin existieren, aber noch einmal neu als statische Seite "auferstehen". Dort werden dann auch unsere Reiserouten und weitere Informationen zu finden sein.

 

Irgendwelche letzten Worte?

Danke an all unsere Leser, die im Geiste auf unserer Reise dabei waren und unser Treiben mitverfolgt haben. Auch vielen Dank an die fleißigen Kommentatoren.
Ich hoffe es hat euch allen genauso viel Spaß bereitet die Artikel zu lesen, wie uns sie zu schreiben.
Jetzt freue ich mich aber auch wieder zurück zu kommen, da ich dieses labberige Brot einfach nicht mehr sehen kann! Also Papa, bitte unbedingt ein schönes, dunkles Körnerbrot besorgen. ;-)

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An dieser Stelle heute mehrere Geburtstagsgrüße:

Zum Einen an den "Kral Senior":

Alles Liebe und Gute zum 65′sten. Vor allem wünschen wir weiterhin viel Gesundheit und ein jugendliches Gemüt wie bisher. :-)

 

Weitere Jubilare:

Liebe Almuth, liebe Michaela,

wir wünschen Euch aus der Ferne einen wunderschönen Geburtstag und alles Liebe!

 

Steffi & Micha

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Ja, so langsam neigt sich unsere Reise dem Ende zu. Auf der Rückfahrt von Invercargill nach Christchurch haben wir heute die Moreaki-Felsen begutachtet. So ganz sicher sind sich die Forscher nicht wie es zu der perfekt runden Form gekommen ist, aber schön anzuschauen sind sie allemal. Bevor wir diesen Ort erreichten kam es aber noch zu einer Begegnung der erschreckenden Art. Folgende Situation: Wir wollten eine kurze Mittagspause einlegen und just erschien ein Parkplatz auf der rechten Seite (Wir fuhren ordnungsgemäß auf der Linken). Steffi setzte den Blinker, verlangsamte und zog nach Rechts um die Gegenspur zu überqueren. Auf einmal Hupkonzert und ganz dicht rauschte erst ein Wagen und dann noch ein Zweiter vorbei. Wir befanden uns wohlgemerkt alle dabei auf der falschen Spur! Ein Glück dass sich der Gegenverkehr nicht blicken ließ. Nicht auszudenken was alles hätte passieren können. So sind wir noch mit einem Schrecken davongekommen und rätseln immer noch, warum wir überholt wurden. Man durfte abbiegen und wir haben unsere Absicht auf den Parkplatz zu fahren eindeutig angezeigt (Info für Herrn Reichmann). Die einzige Erklärun könnte sein, dass wir durch das Setzen des rechten Blinkers zum Überholen aufgefordert haben. Kann das sein? Schwamm drüber.

Am späten Nachmittag kamen wir schließlich in Timaru an und nach der üblichen Unterbringungssuche sitzen wir nun in einem geräumigen Zimmer. Hier verbringen wir nun die vorletzte Nacht mit einem australischem Shiraz. Ja, Steffi hat sich vergriffen und ich vergessen zu kontrollieren. ;-) Ist halt fast wie in einer echten Ehe. Die Frau macht einfach. :-) Der Wein ist aber lecker daher möge man uns verzeihen dass wir einen importierten Rebensaft trinken. Morgen geht es dann für die letzte Übernachtung zurück nach Christchurch.

Anbei noch ein paar Fotos des heutigen Tages:

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Unglaublich! Fast am Ende unserer Reise hätte es uns beinahe noch erwischt.

Wir fuhren ganz normal (und nicht schneller als 100!), als wir beschlossen rechts auf einen Parkplatz kurz zu rasten. Wie das so üblich ist, setzte ich den Blinker (und nicht den Scheibenwischer – ich hab das inzwischen meistens raus!), bremste ab und war gerade dabei nach rechts abzubiegen, als Micha entsetzt aufschrie. Die beiden Wagen hinter uns hatten unsere Absicht irgendwie anders gedeutet und befanden sich gerade im Überholvorgang. Es hat nicht viel gefehlt und die wären in meine Seite reingedonnert. Warum? Wie konnte man das falsch verstehen? Ich weiss es nicht, aber meine Knie zitterten ziemlich als wir auf dem Parkplatz zum Stehen kamen.

Aber alles ging gut!

 

Momentan befinden wir uns in Timaru. Ich habe Micha eben mit der Wäsche alleine gelassen und bin auf zum Strand. Ein weiteres Mal kamen Strandtuch und Bikini zum Einsatz – okay, nur kurz, weil die Sandflies wirklich aufdringlich wurden. Ich versuche gerade jede Minute des guten und warmen Wetters zu nutzen, bevor es zurück ins kalte Berlin geht.

Jetzt sitzen wir in unserem Motel und schauen gebannt die neue Folge "America´s next Topmodel" ;-)

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Als wir (damals) in Nelson waren (Cable Bay, "Zwei Vögel auf dem Drahtseil"-Artikel), saß am Nachmittag eine kleine Fliege auf meinem Arm. Ich beobachtete sie sehr interessiert, da der kleine Geselle sich zielstrebig durch meine Unterarmbehaarung wuselte. An der Hautschicht angekommen senkte die Fliege plötzlich ihren Kopf und endlich sendeten meine Synapsen im Hirn ein paar Botschaften durch den Körper. Darunter solche Botschaften wie "Das ist eine Sandfliege, Du Idiot! Mach sie platt, sonst beißt sie!" oder "Na toll, jetzt hat sie schon zugebissen. Super gemacht!". Mit einem Finger schnippte ich sie schließlich weg und konnte ganz deutlich einen roten Punkt sehen. Da hatte also dieser kleine Vampir schon begonnen mich auszusaugen. Juckte aber gar nicht, also schenkte ich dem keine Beachtung mehr. In den folgenden Tagen ging es aber dann los. Aus dem kleinen roten Punkt wurde bis heue ein sehr großer. Immer wieder begann diese Stelle zu jucken und die natürlichste Reaktion war an dieser Stelle zu kratzen. Bis auf das "Voltaren" hat auch nichts, wirklich gar nichts geholfen. Leider musste ich dieses Mittel dann absetzten, da deutlich vor einer längeren Anwendung gewarnt wird. Zudem es ja auch gar nicht gegen Sandfliegenbisse empfohlen wird.

Bis heute wurde ich sechs Mal angeknabbert, mit all den Nachwirkungen. So oft habe ich probiert diese kleinen Viecher vorher dem Erdboden gleich zu machen, aber sie sind einfach zu klein. Und sie verraten ihre Anwesenheit im Gegensatz zu Mücken leider überhaupt nicht. Blöd, blöd, blöd. Aber zumindest bringe ich ein paar schöne Andenken mit nach Deutschland. Würde mich nicht wundern, wenn bei dem einen oder anderen Biss eine lebenslange "Zeichnung" zurückbleibt.

Aber auch diese kleinen negativen Aspekte sind so gering im Gegensatz zu den wunderschönen Eindrücken, die ich mit nach Hause nehme. Und ganz ohne kleinere Opfer geht es anscheinend nicht. ;-)

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